SumUp vs. Datatrans: Stationäre Zahlungen vs. Schweizer Online-Gateway (2026)

10. Mai 20269 min read

Das Wichtigste in Kürze

  • SumUp ist ein mobiles Kartenlesegerät für stationäre und mobile Zahlungen: ideal für Marktbetreiber, Salons, Cafés und Pop-up-Stores in der Schweiz.
  • Datatrans ist das etablierte Schweizer E-Commerce-Payment-Gateway mit über 200 Zahlungsmethoden inklusive TWINT, PostFinance und LSV.
  • Für rein stationäres Geschäft ohne Online-Shop reicht SumUp vollständig aus; für Online-Verkauf ist Datatrans die professionellere Wahl.
  • Omnichannel-KMU können SumUp für Vor-Ort-Zahlungen und Datatrans für den Online-Shop kombinieren; beide Systeme laufen unabhängig.
  • Datatrans richtet sich an mittlere bis grössere Unternehmen; Payrexx oder Stripe sind für kleine Online-Shops einsteigerfreundlicher.

SumUp und Datatrans lösen unterschiedliche Zahlungsprobleme für Schweizer Unternehmen. SumUp ermöglicht mobile und stationäre Kartenzahlungen mit einem einfachen, günstigen Kartenlesegerät ohne Vertragsbindung. Datatrans ist das etablierte Schweizer Payment-Gateway, das Online-Shops und E-Commerce-Plattformen mit über 200 Zahlungsmethoden versorgt: von TWINT über PostFinance bis zu internationalen Kreditkarten und BNPL-Optionen. Für viele Schweizer KMU ergänzen diese Lösungen einander in einer Omnichannel-Zahlungsstrategie; wer jedoch ausschliesslich stationär oder ausschliesslich online verkauft, braucht typischerweise nur eine der beiden.

Kurze Antwort

SumUp ist die richtige Wahl für stationäre und mobile Zahlungen: einfach, günstig und ohne Vertragsbindung. Datatrans ist das professionelle Schweizer E-Commerce-Gateway für Online-Shops mit umfassender TWINT- und PostFinance-Integration. Für reines Vor-Ort-Geschäft wählen Sie SumUp; für Online-Verkauf wählen Sie Datatrans oder eine einsteigerfreundlichere Gateway-Alternative wie Payrexx.

Auf einen Blick: SumUp vs. Datatrans

KriteriumSumUpDatatrans
HaupteinsatzgebietStationäre und mobile KartenzahlungenOnline-Zahlungen, E-Commerce
TWINTNicht unterstütztJa (TWINT-zertifiziert)
PostFinance CardNicht unterstütztJa
LSV/LastschriftNicht unterstütztJa
Kartenlesegerät (Hardware)Ja (erforderlich)Nein (Software-Gateway)
Zahlungsmethoden gesamtCa. 10 (Karten, Mobile Pay)200+
Monatliche GrundgebührCHF 0 (Pay-as-you-go)Ab ca. CHF 30
Transaktionsgebühr1,95 % (Pay-as-you-go)Je nach Zahlungsmethode
IntegrationApp-basiert, plug-and-playAPI/SDK, technische Integration
PCI-DSSVerarbeitung durch SumUpPCI DSS Level 1 (Hosted)
Shopsystem-PluginsBegrenztWooCommerce, Shopify, Magento u.a.
Schweizer AnbieterNein (irisch)Ja (Zürich)
Ideal fürMarkt, Salon, Café, Pop-upOnline-Shop, E-Commerce, Enterprise

SumUp: Der unkomplizierteste Einstieg in stationäre Kartenzahlungen

Plug-and-play ohne Monatsgebühren und Bankvertrag

SumUp hat den Zahlungsmarkt für Kleinstunternehmer demokratisiert. Vor SumUp war ein Kartenterminal an eine Bankbeziehung mit Monatsgebühren, langen Verträgen und aufwändiger Installation geknüpft. SumUp hat das Modell radikal vereinfacht: Hardware kaufen, App herunterladen, Karte akzeptieren. Die Transaktionsgebühr von 1,95 % pro Transaktion ist transparent kalkulierbar, ohne versteckte Monatsgebühren im Basismodell.

Für einen Luzerner Marktbetreiber, eine Zürcher Kosmetikerin oder einen Berner Foodtruck-Betreiber ist SumUp die unkomplizierteste Möglichkeit, professionell Kartenzahlungen zu akzeptieren. Kein Bankvertrag, kein Installationsaufwand, kein Techniker-Termin.

Hardware-Palette für verschiedene Einsatzbereiche

SumUp bietet mehrere Geräte für unterschiedliche Anforderungen:

SumUp Air (ca. CHF 39): Der klassische Bluetooth-Kartenleser verbindet sich per Bluetooth mit dem Smartphone oder Tablet. Er eignet sich für mobile Händler, Lieferdienste und alle, die gelegentlich Zahlungen entgegennehmen. Chip-and-PIN, kontaktlose NFC-Zahlungen und Magnetstreifen werden unterstützt.

SumUp Plus (ca. CHF 69): Der verbesserte Kartenleser besitzt einen eigenen Bildschirm zur Betragsanzeige. Das schafft Vertrauen beim Kunden und reduziert die Abhängigkeit vom Smartphone für die Betragsbestätigung. Geeignet für frequentiertere Verkaufspunkte.

SumUp Solo (ca. CHF 99): Ein eigenständiges Gerät mit integriertem Bildschirm, Akku und SIM-Karte. Kein Smartphone erforderlich; ideal für Installationsbetriebe, Aussendienstmitarbeiter und mobile Betriebe, die auf der Baustelle oder beim Kunden zahlen lassen.

SumUp POS: Eine iPad-basierte Kassenlösung für stationäre Einzelhändler und Restaurants mit Artikelverwaltung, Tischplan und Tagesabschlussberichten. Mit dieser Stufe nähert sich SumUp einem vollständigen Kassensystem, ohne dabei die Komplexität spezialisierter Schweizer Kassenlösungen zu erreichen.

Das Kostenmodell: Pay-as-you-go und Monatsabo

SumUp bietet zwei Abrechnungsmodelle:

Pay-as-you-go: 1,95 % pro Transaktion, keine Monatsgebühr. Für KMU mit sporadischen oder geringen Kartenvolumen ist das die günstigste Variante.

Monatsabonnement: Ca. CHF 25 pro Monat für unbegrenzte Transaktionen. Ab einem Monatsvolumen von ca. CHF 1'282 (CHF 25 ÷ 0,0195) ist die Flatrate günstiger als das Pay-as-you-go-Modell.

Diese Wahlmöglichkeit ist gegenüber Datatrans ein direkter Vorteil: Online-Gateways haben typischerweise feste Monatsgebühren unabhängig vom Volumen.

Zahlungsmethoden und die TWINT-Lücke

SumUp akzeptiert Visa, Mastercard, American Express, Maestro sowie Apple Pay und Google Pay. Das deckt die Hauptzahlungsmethoden für Kartenzahlungen in der Schweiz ab.

Die wesentliche Einschränkung für den Schweizer Markt: TWINT und PostFinance Card werden nicht unterstützt. Gerade TWINT hat in der Schweiz eine Marktdurchdringung von über 60 % der Bevölkerung erreicht und ist für viele Schweizer KMU ein wichtiger Zahlungskanal. Ein SumUp-Betreiber, der TWINT anbieten möchte, richtet eine separate TWINT-Händlerlösung über seine Hausbank ein, die unabhängig vom SumUp-Terminal über QR-Code läuft.

Datatrans: Das Schweizer Enterprise-Gateway für E-Commerce

30 Jahre Schweizer Payment-Infrastruktur

Datatrans wurde 1996 in Zürich gegründet und gehört zu den ältesten und etabliertesten Schweizer Payment-Service-Providern. Das Unternehmen hat die Digitalisierung des Schweizer Zahlungsverkehrs massgeblich mitgestaltet: Grosse Schweizer Retailer wie Migros, Coop und Manor, öffentliche Institutionen wie SBB sowie führende Schweizer E-Commerce-Shops verarbeiten ihre Zahlungen über Datatrans. Diese Referenzen zeigen, dass Datatrans auf Unternehmensklasse und hohe Transaktionsvolumen ausgelegt ist.

Für kleinere KMU ist diese Stärke auch eine Herausforderung: Datatrans ist technisch anspruchsvoller und in der Einrichtung aufwändiger als einsteigerfreundliche Alternativen wie Payrexx oder Stripe.

Die umfassendste Palette Schweizer Zahlungsmethoden

Der wichtigste Differenzierungsfaktor von Datatrans ist die Breite der unterstützten Zahlungsmethoden, besonders im Schweizer Kontext:

Schweizspezifische Methoden: TWINT (alle Banken), PostFinance Card, PostFinance E-Finance, LSV/Lastschrift, Rechnung (über Partner), Debit-Direktbelastung, Reka-Check, Lunch-Check

Internationale Kreditkarten: Visa, Mastercard, American Express, Diners Club, JCB, UnionPay

Digitale Wallets: Apple Pay, Google Pay, PayPal

BNPL und Ratenzahlung: Klarna (Kauf auf Rechnung, Ratenkauf), PayPal Ratenzahlung

Diese Breite macht Datatrans für Online-Shops unverzichtbar, die alle relevanten Zahlungsmethoden ihrer Schweizer Kundschaft abdecken müssen. PostFinance und TWINT sind gerade für den Schweizer B2C-Markt entscheidend, weil ein erheblicher Teil der Bevölkerung diese Methoden bevorzugt.

Technische Integration: Leistungsfähig, aber komplex

Datatrans bietet eine REST-API sowie SDKs für gängige Programmiersprachen und Plugins für Shopsysteme wie WooCommerce, Shopify, Magento und PrestaShop. Die Integration erfordert technisches Know-how oder einen Entwickler. Das ist kein Plug-and-play wie SumUp, ermöglicht dafür vollständige Anpassung an bestehende Systeme.

Als PCI DSS Level 1 zertifizierter Anbieter übernimmt Datatrans die gesamte Kartendaten-Verarbeitung auf seinen Servern. Der Händler speichert keine Kreditkartendaten, was die PCI-Compliance-Anforderungen erheblich vereinfacht. Diese Hosted-Payment-Architektur ist Standard bei Enterprise-Gateways.

Für welche Unternehmen ist Datatrans sinnvoll?

Datatrans eignet sich optimal für:

  • Online-Shops mit CHF 10'000+ Monatsumsatz, die alle Schweizer Zahlungsmethoden brauchen
  • Unternehmen mit eigenem Entwicklungsteam oder Agentur-Unterstützung
  • Shops, die PostFinance Card und TWINT zusammen mit internationalen Kreditkarten anbieten müssen
  • Unternehmen, die auf Skalierbarkeit und Enterprise-Support angewiesen sind

Für kleinere Online-Shops und KMU ohne technisches Team sind Payrexx (Schweizer Anbieter, einfachere Einrichtung) oder Stripe (internationale Reichweite, exzellente Dokumentation) oft bessere Einstiegspunkte.

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Kostenvergleich: Wo liegen die wirklichen Unterschiede?

KostenfaktorSumUpDatatrans
Einmalige SetupkostenCHF 39–99 (Hardware)CHF 0–2'000 (Entwicklungsaufwand je nach Projekt)
Monatliche GrundgebührCHF 0 (Pay-as-you-go) oder CHF 25 (Abo)Ab ca. CHF 30 (je nach Tarif)
Transaktionsgebühr Kreditkarte1,95 %Ca. 1,5–2,5 % (je nach Methode und Volumen)
TWINT-TransaktionsgebührNicht verfügbarSeparat verhandelbar
PostFinance-TransaktionsgebührNicht verfügbarSeparat verhandelbar
VertragsbindungKeineJe nach Tarif
KundensupportDeutschsprachig, digitalSchweizer Unternehmen, direkt

Der wesentliche Kostenunterschied liegt nicht in den Transaktionsgebühren selbst, sondern im Setup-Aufwand: SumUp kostet 39 bis 99 CHF für die Hardware und ist in einer Stunde betriebsbereit. Datatrans erfordert technische Integration, die je nach Shopsystem und Anpassungsgrad einen Entwicklungsaufwand von wenigen Stunden bis mehreren Tagen bedeutet.

Omnichannel: SumUp und Datatrans sinnvoll kombinieren

Für Schweizer KMU mit einem physischen Laden und einem Online-Shop ist die Kombination beider Systeme eine bewährte Strategie:

SumUp für Stationär und Mobil:

  • Marktstand, Pop-up-Events, Lieferdienst
  • Reparaturwerkstatt mit Vor-Ort-Abrechnung
  • Café und Takeaway an der Kasse

Datatrans für Online:

  • Web-Checkout mit TWINT, PostFinance und Kreditkarten
  • Abo-Modelle und Wiederkehrende Zahlungen
  • Integration in bestehende ERP- und Buchhaltungssysteme

Die Buchführung erfolgt getrennt: SumUp bietet CSV-Exporte; Datatrans bietet strukturierte Transaktionsberichte mit ERP-Schnittstellen. Beide Datenquellen lassen sich in Schweizer Buchhaltungssoftware wie bexio oder Abacus importieren.

Drei Praxisszenarien

Szenario 1: Luzerner Töpfermarkt-Händlerin ohne Online-Präsenz Die Kunsthandwerkerin verkauft an Schweizer Märkten. Kein Online-Shop, kein Webauftritt mit Shop-Funktion. SumUp Air (CHF 39) genügt vollständig: günstig, mobil, keine Monatsgebühren. Datatrans wäre für dieses Nutzungsprofil technisch überdimensioniert und wirtschaftlich nicht sinnvoll.

Szenario 2: Zürcher E-Commerce-Shop für regionale Lebensmittelspezialitäten Der Shop verkauft Schweizer Käse, Wein und Delikatessen online an Kunden in der ganzen Schweiz. Viele Kunden bezahlen mit TWINT und PostFinance Card; internationale Kunden mit Visa und Mastercard. Datatrans deckt alle Zahlungsmethoden ab und integriert in das bestehende Shopify-System über das Datatrans-Plugin. SumUp ist für diesen reinen Online-Shop nicht relevant.

Szenario 3: Berner Buchhandlung mit Laden und Webshop Die Buchhandlung betreibt einen lokalen Laden und einen Webshop. Im Laden läuft SumUp POS für Kartenzahlungen; für den Webshop integriert sie Datatrans und bietet TWINT, PostFinance Card und alle Kreditkarten an. Beide Systeme sind vollständig unabhängig und laufen parallel; der Treuhänder importiert Transaktionsdaten separat in bexio.

Wann eignet sich welche Lösung?

SumUp wählen, wenn:

  • Zahlungen ausschliesslich oder überwiegend persönlich oder mobil anfallen
  • kein vollständiger Online-Shop betrieben wird
  • ein günstiger, vertragsfreier Kartenleser gesucht wird
  • der Einstieg schnell und ohne technische Expertise erfolgen soll
  • TWINT über eine separate Lösung der Hausbank abgedeckt werden kann

Datatrans wählen, wenn:

  • ein professioneller Online-Shop mit umfassenden Schweizer Zahlungsmethoden betrieben wird
  • TWINT, PostFinance Card und LSV direkt im Web-Checkout angeboten werden sollen
  • das Transaktionsvolumen und die technischen Ressourcen eine Enterprise-Lösung rechtfertigen
  • eine langfristige, skalierbare Infrastruktur für E-Commerce aufgebaut werden soll

Fazit

SumUp und Datatrans sind keine direkten Konkurrenten, sondern Lösungen für unterschiedliche Zahlungskanäle. SumUp ist der unkomplizierteste Weg, als Schweizer KMU mobile und stationäre Kartenzahlungen zu akzeptieren: günstig, ohne Vertragsbindung und in Minuten eingerichtet. Datatrans ist das professionelle Schweizer E-Commerce-Gateway mit der umfangreichsten Palette an Zahlungsmethoden und dreissig Jahren Erfahrung im Schweizer Markt. Wer beides braucht, kombiniert beide Lösungen; wer nur einen Kanal bedient, wählt das passende System. Für kleine Online-Shops, die den Einstieg in E-Commerce-Zahlungen suchen, lohnt sich zudem ein Blick auf Payrexx als einfachere Schweizer Alternative zu Datatrans.

SumUp Kartenleser

Mobiler Kartenleser für stationäre und mobile Zahlungen: plug-and-play, keine Monatsgebühren im Basismodell und optionale Flatrate für Vielzahler

Ab CHF 39 (Hardware), 1,95 % pro Transaktion oder CHF 25/Monat Flatrate

SumUp bestellen

Datatrans

Schweizer Enterprise-Payment-Gateway: 200+ Zahlungsmethoden inklusive TWINT, PostFinance, LSV und internationalen Kreditkarten für Online-Shops und E-Commerce

Ab ca. CHF 30/Monat Grundgebühr plus Transaktionsgebühren (Konditionen auf Anfrage)

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Haeufige Fragen

Kann SumUp für Online-Zahlungen genutzt werden?
SumUp bietet eine einfache Zahlungslink-Funktion für Online-Zahlungen, die jedoch kein vollwertiger E-Commerce-Gateway ist. Es fehlen Warenkorb-Integrationen, Anbindungen an Shopsysteme wie WooCommerce oder Shopify sowie erweiterte Funktionen wie Abonnementzahlungen oder Mehrwährungs-Checkout. Für einen echten Online-Shop ist Datatrans, Payrexx oder Stripe besser geeignet.
Unterstützt SumUp TWINT in der Schweiz?
SumUp unterstützt TWINT derzeit nicht direkt über sein Kartenlesegerät. TWINT-Zahlungen sind in der Schweiz über TWINT-zertifizierte Terminals oder QR-Codes möglich, die über eine separate TWINT-Händlerlösung der Hausbank eingerichtet werden. Für vollständige TWINT-Integration im stationären Bereich empfiehlt sich eine Schweizer Banklösung; für Online-Shops eignen sich Datatrans oder Payrexx.
Was kostet Datatrans für einen kleinen Schweizer Online-Shop?
Datatrans bietet verschiedene Preispakete ab ca. CHF 30 bis 100 pro Monat Grundgebühr plus Transaktionsgebühren, die je nach Zahlungsmethode variieren. Für kleine Shops mit geringem Transaktionsvolumen kann das im Verhältnis teurer wirken als Payrexx oder Stripe; dafür bietet Datatrans die umfassendste Palette an Schweizer Zahlungsmethoden. Konditionen sind direkt bei Datatrans anzufragen.
Welche Hardware bietet SumUp in der Schweiz an?
SumUp bietet das SumUp Air (ca. CHF 39, Bluetooth), das SumUp Plus (ca. CHF 69, mit Bildschirm), das SumUp Solo (ca. CHF 99, eigenständig mit SIM) sowie eine iPad-basierte POS-Lösung für stationäre Geschäfte. Alle Terminals akzeptieren Chip-and-PIN, kontaktlose Zahlungen, Apple Pay und Google Pay.
Ist Datatrans PCI-DSS-zertifiziert?
Ja. Datatrans ist PCI DSS Level 1 zertifiziert, der höchste Standard für Zahlungssicherheit. Da Datatrans als Hosted-Payment-Solution arbeitet, übernimmt es die PCI-Compliance für den Händler: Kreditkartendaten werden direkt auf Datatrans-Servern verarbeitet, nicht auf dem Server des Händlers. Das vereinfacht die PCI-Anforderungen für Online-Shops erheblich.
Für welche Branchen in der Schweiz ist SumUp besonders geeignet?
SumUp eignet sich besonders für Märkte, Kioske, Marktständen, mobile Dienstleister (Coiffeure, Masseure, Handwerker), Foodtrucks, Pop-up-Stores, Vereinskassen und kleine Detailhändler ohne eigenes Kassensystem. Für Unternehmen mit komplexer Warenwirtschaft, mehreren Filialen oder Online-Shop sind spezialisierte Kassensysteme oder Payment-Gateways sinnvoller.
Michael Bauer

Michael Bauer

Startup-Finanzierung und Investoren

Michael Bauer analysiert Förderprogramme und Finanzierungsoptionen für Schweizer Startups. Er hat selbst ein Unternehmen gegründet.